Was ist Salsa?
Salsa ist ein musikalischer Stil, der Ende der 60er von südamerikanischen Musikern in New York gegründet wurde. Mehr als nur ein musikalisches Genre ist Salsa auch eine Sprache, die die traditionelle lateinamerikanische Musik, Jazz und afrokubanische Rhythmen vereint. Salsa ist Ausdruck der karibischen Kultur und Lebensweise. Sie ist Freude, Gefühl und Sabor.
Salsa ist die Stimme eines Volkes, die von New York über Südamerika die ganze Welt erreicht und über ihre Rhythmen die Freude einer Kultur vermittelt. Die Salsa ist eng mit dem Tanz verbunden, der denselben Grad an Perfektion wie die Musik selbst erreicht und verschiedene Stile hervorgebracht hat. Ohne Tanz, keine Salsa.
Tanzstile
Salsa Clásica: Das Original. Außerhalb Kubas wird dieser Stil in Südamerika getanzt.
Die Salsa Clásica tanzt man „auf 1″. Die Paare bewegen sich kreisförmig, wobei der Mann die Führung übernimmt.
Weitere Stile sind der Cuban Style, der LA Style, der New York Style und Rueda de Casino.
Grundschritt
Obwohl die Salsa verschiedene Grundschritte kennt, gilt folgender Schritt als der verbreitetste: Er wird abwechselnd vorwärts und rückwärts ausgeführt und erstreckt sich über zwei Takte, weshalb bis 8 gezählt wird.
Der Grundschritt beginnt auf dem ersten Schlag des Taktes, wobei der Herr einen Schritt mit dem linken Fuß nach vorne (1) und Dame mit dem rechten nach hinten tanzt (1). Danach folgen ein Schritt am Platz (2) und ein weiterer zum Schließen (3). (s. Abbildung)
Wichtig sind die Pausen auf dem jeweils vierten bzw. achten Schlag.

Man tanzt also:
Nach vorne, am Platz, zusammen, Pause. Nach hinten, am Platz, zusammen Pause.
Und … 1,2,3, Pause 5,6,7 Pause …………
